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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freunde,

die Freien Wähler als drittstärkste politische Kraft in Bayern werden von vielen Medien in der Berichterstattung eher stiefmütterlich behandelten. Ich möchte Ihnen deswegen die Möglichkeit geben, sich über unsere Ideen und unsere Arbeit im Landkreis Traunstein und im Land Bayern zu informieren.  Das Volksbegehren gegen die Studiengebühren wurde von den Freien Wählern gegen den Willen der CSU geführten Innenministeriums erstritten. Auf diesen Zug sprangen SPD und Grüne auf. Über Grüne und SPD wurde in der Traunsteiner berichtet. Es ist schade, dass über  unserer Auftaktveranstaltung, zu welcher der Bürgermeister von Siegsdorf eingeladen hatte, trotz ergangenen Einladung und  drei anwesender oberbayerischer Landtagsabgeordneten  die Traunsteiner Zeitung nicht berichtet hat. Es ist bedauerlich, dass einige der Chiemgauer Medien eine sehr einseitige, sich an den etablierten Parteien ausrichtende Informationspolitik betreiben. Die Freien Wähler kommen leider sehr selten zu Wort. Mit einer eher dürftigen Berichterstattung  und meist ohne Bild. Über die pragmatische, bürgernahe, sich an den finanziellen Ressourcen orientierende und von kommunalen Interessen geprägte Politik der Freien Wähler im Landkreis  wird wenig berichtet.

Dass es auch anders geht, beweisen das Trostberger Tagblatt und die Chiemgauer Nachrichten. Die Redaktion kommt aktiv  auf die Freien Wähler zu, fragt nach der Meinung der Freien Wähler und veröffentlicht auch unsere politische Überzeugung. Da auch die anderen politischen Gruppierungen ausreichend zu Wort kommen, sind  diese beiden Zeitungen ein leuchtendes Beispiel einer neutralen, überparteilichen kommunalen Berichterstattung.

Der Arbeitsschwerpunkt und die Kompetenz der Freien Wähler liegt eindeutig in der Kommunalpolitik, da sind wir stark. Um in der Kommunalpolitik aber ernst genommen zu werden, müssen wir uns auch auf anderen politischen Ebenen engagieren. Viele landespolitischen Gesetze und Vorgaben haben ganz entscheidende Auswirkungen auf unsere kommunalpolitische Arbeit, dazu gehören vor allem die Bildungspolitik, die Verkehrs- und Regionalplanung, die Gesundheitspolitik und die Umweltpolitik. Der Erhalt unserer kleinbäuerlichen Struktur, die ein Charakteristikum unserer reizvollen Landschaft ist, und die Verhinderung des Anbaus von genmanipulierten Pflanzen sind  auf landespolitischer Ebene sicherlich besser durchzudrücken. Die Freien Wähler zeichnet die Meinungsvielfalt, der Respekt vor der persönlichen Überzeugung der Mitglieder und das Ringen um vernünftige bürgernahe Entscheidungen aus. In Bayern haben wir eine lange Tradition, weshalb  wir nur  politisch dort arbeiten sollten, wo wir zuhause und wo uns die politischen Strukturen vertraut sind. Es gibt in Bayern noch eine Menge zu tun, um die Zukunft unserer Heimat im Sinne der Bürger zu gestalten. Dafür werden wir uns einsetzen und kämpfen, dafür nutzen wir unsere gesamte Kraft. Ein Engagement in der Bundes- und Europapolitik birgt die Gefahr, sich von seinen kommunalpolitischen Wurzel zu entfernen und somit die damit verbundene Kraft zu verlieren. Unsere Organisationsstruktur müsste dann auch immer parteiähnlicher werden. Damit würde ein entscheidendes Merkmal unserer Arbeit, die Verankerung in den Gemeinden, die Bürgernähe und das daraus resultierende Problembewusstsein, leiden. Genau dies ist nämlich den Parteien in ihrer politischen Arbeit verloren gegangen, infolgedessen wenden sich immer größere Teile der Bevölkerung von ihnen ab.

Es ist gut, dass unsere finanziellen Mittel begrenzt sind und wir uns auf kommunalpolitischer Ebene ausschließlich über die Spenden unserer Mitglieder finanzieren. Deswegen fühlen wir uns nur dem Wohl der Bürger verpflichtet und müssen keine  Lobbyarbeit für uns finanzierende Unternehmen leisten. Unser Berater ist unser Gewissen, dass sich im Laufe unseres Lebens in  der christlichen Tradition geformt hat.

Auf den folgenden Seiten finden Sie, nach Sachgebieten  gegliedert, unsere erarbeiteten Standpunkte und Stellungnahmen zu aktuellen Themen.

Die Zusammenarbeit zwischen Kreisvorstandschaft und Kreistagsfraktion ist vertrauensvoll, zügig und gekennzeichnet durch großen Sachverstand.

Immerhin kommen aus unseren Reihen im Landkreis Traunstein ein stellvertretender Landrat, ein Oberbürgermeister und acht Bürgermeister, viele zweite. und dritte. Bürgermeister, Gemeinderäte, zahlreiche Vereinsvorsitzende und ehrenamtlich Tätige


Portrait:

Allgemeinarzt

Verheiratet, 4 erwachsene Kinder

 

Ehrenämter

Mitglied des Gemeinderates Siegsdorf

Fraktionsvorsitzender der FW/UW/ABU im Landkreis Traunstein